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S. Schmidt & J. Martens GbR

Feier Infos











Hochzeitstage Hochzeitsbräuche Maibaum Osterfeuer

Hochzeitstage:



- Grüne Hochzeit (frisch verheiratet)

- Baumwoll Hochzeit (1 Jahr)

- Ochsen Hochzeit (5 Jahre

  verheiratet ohne Kinder)

- Kupferne Hochzeit (7 Jahre)

- Hölzerne Hochzeit (10 Jahre

  verheiratet ohne Kinder)

- Rosenhochzeit (10 Jahre

  verheiratet mit Kinder)

- Petersilienhochzeit (12 1/2 Jahre verheiratet)

- Blecherne Hochzeit (12 1/2 Jahre verheiratet)

- Gläserne Hochzeit (15 Jahre verheiratet)

- Porzellanhochzeit (20 Jahre verheiratet)

- Silberhochzeit (25 Jahre verheiratet)

- Perlenhochzeit (30 Jahre verheiratet)

- Leinwandhochzeit (35 Jahre verheiratet)

-Aluminiumhochzeit (37,5 Jahre verheiratet)

- Rubinhochzeit (40 Jahre verheiratet)

- Goldene Hochzeit (50 Jahre verheiratet)

- Platinhochzeit (55 Jahre verheiratet)

- Diamantene Hochzeit (60 Jahre verheiratet)

- Eiserne Hochzeit (65 Jahre verheiratet)

- Steinerne Hochzeit (67 1/2 Jahre verheiratet)

- Gnaden Hochzeit (70 Jahre verheiratet

- Kronjuwelen Hochzeit (75 Jahre verheiratet)


Alle Angaben ohne Gewähr.

Hochzeitsbräuche:


Reis werfen:

Die Hochzeitsgäste werfen nach der Trauung Reiskörner.

Dies soll nach alter Überlieferung die Fruchtbarkeit

symbolisieren. Da es heute nicht mehr Zeitgerecht ist mit

Lebensmitteln zu werfen, kann man auch Konfetti benutzen.

Verüben Sie diesen Brauch aber nur nach Absprache mit der

Kirche bzw. dem Standesamt, ansonsten könnten Sie

Schwierigkeiten bekommen.


Blumenkinder:

Das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern ist ein

alter heidnischer Brauch. Der Duft der Blumen sollte

Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Brautpaar

reichlich Kinder bescheren.


Brautstrauß werfen:

Die Braut wirft ihren Brautstrauß unter die umstehenden,

unverheirateten Frauen. Welche den Strauß fängt, wird wohl

als Nächste heiraten.


Die Brautjungfern:

Brautjungfern sind noch unverheiratete Mädchen, die die Braut

in die Kirche begleiten. Sie sollen Geister, die der Braut

Böses wollen, von der Braut ablenken. Um das zu erreichen,

müssen die Brautjungfern Kleider tragen, die dem der Braut

sehr ähnlich sind, also meistens auch hell in creme oder rosa.


Altes, Neues, Geliehenes, Blaues:

Eine Braut sollte vier Dinge am Hochzeitstag bei sich haben:

etwas Altes, z. B. ein altes Familienschmuckstück,

das für den Lebensabschnitt als ledige Frau steht.

Etwas Neues, z. B. der Ehering, der das vor ihr liegende Leben

als verheiratete Frau bezeichnet.

Etwas Geliehenes, z. B. eine geliehene Halskette,

dies soll als Zeichen der Freundschaft dienen.

Und etwas Blaues, z. B. ein Strumpfband,

als Sinnbild für die Treue.


Entführung der Braut:

Ein guter Freund entführt die Braut bei der Hochzeitsfeier

in ein nahegelegenes Lokal. Bei der Entführung werden

die beiden von Hochzeitsgästen begleitet. Kommt nach

einigem Suchen der Bräutigam, muß er seine Frau mit

etwas Aufwand auslösen. Zum Beispiel sollte er drei

Wünsche der Braut erfüllen (4 Wochen Geschirr abwaschen

oder staubsaugen, usw.), seinen Lieblingswitz

erzählen oder ein Lied singen.


Schleiertanz:

Um Mitternacht findet der Schleiertanz statt.

Beim Tanz wird der Braut der Schleier geraubt

und in viele Stücke gerissen. Wer das größte Stück

erwischt hat, bezahlt den ersten Kinderwagen.


Über die Schwelle tragen:

Böse Geister lauern nicht nur vor der Tür, sondern auch

unter der Schwelle, wenn die junge Braut das neue Heim betreten will.

Sie missgönnen ihr nach altem Aberglauben das Glück.

Deshalb trägt der Bräutigam die Braut beschützend über die Schwelle.

Sie kommt so nicht mit den dunklen Mächten in Berührung.


Die Brautschuhe mit Pfennigen bezahlen:

Da die Leute früher arm waren, mussten sie für die Aussteuer

den Pfennig dreimal umdrehen. Deshalb sparten die Mädchen

schon ab der Schulzeit für ihren zukünftigen Haushalt.

Bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen,

so war das für den zukünftigen Ehemann die Garantie

für eine sparsame, treue und beständige Ehefrau.


Der Polterabend:

Das Brautpaar lädt vor der Hochzeit seine Freunde ein,

damit es sich aus dem Kreis der Unverheirateten verabschiedet.

Der Name Polterabend kommt von "Poltern",

denn Freunde zerscheppern an diesem Abend reichlich Porzellan.

Scherben bringen ja bekanntlich Glück.


Junggesellenabschied:

Der Bräutigam verabschiedet sich vom Junggesellenleben.

Meistens durchzechen er und seine Freunde die Nacht.

 

 

Maibaum:

Die bunt geschmückten Maibäume prägen das Bild zum 1. Mai.

Überall in Ostfriesland sieht man die hohen Stangen mit den ausgegrünten

Jungbirken, umhängt mit bunten Bändern, die fröhlich im leichten Morgenwind

flattern. Dies ist eines der größten Feste für Nachbarschaften, Vereine, Schulen

und Stammtischgemeinschaften usw. Schon eine ganze Woche vorher ist die Gruppe

beschäftigt (Manchmal auch spontaner). Ein geeigneter Standort muß gefunden werden

(Meist der vom letzten Jahr). Der Baumstamm wird

herbeigeschafft, die Jungbirke besorgt, Verpflegung und Getränke für die

lange 1. Mainacht werden eingekauft. Die Gruppe schmückt dann den Baum

mit Tannengrün, Kreppapier usw. Hierbei beweisen die Gruppen große Kreativität

und technisches Geschick. Was auch noch ganz wichtig ist ! Trotz der schönen

Feier beim Schmücken, es muß der Baum auch noch aufgestellt werden. Dies passiert mit

viel Muskelkraft, mechanischen Hilfsmitteln und teilweise auch mit Motorenkraft.

Hierfür gibt es kein Patentrezept, dafür hat jede Gruppe eigene Ideen.

Dann werden die Wachen für den Maibaum eingeteilt.

Richtig, der Maibaum muß bewacht werden, denn es könnte eine andere Gruppe

versuchen, ihn zu stehlen. Dafür gelten strenge Regeln:

Der Maibaum muß vom Zeitpunkt des Aufstellens bis zum Sonnenaufgang

bewacht werden.

Es dürfen nur unbewachte Maibäume gestohlen werden.

Es ist erlaubt, die Wachen mit allerhand Tricks (ohne Gewaltanwendung) wegzulocken.

Der Baum gilt als entwendet, wenn im unbewachten Augenblick mindestens

dreimal mit dem Spaten gegraben wurde ("3 Spitt")

"Stehlen" darf nur eine Gruppe, die auch einen Maibaum besitzt und diesen somit

auch bewachen muß, was auch für "dazugestohlene" gilt.

Der Baum kann auch zurückgestohlen werden, gelingt dies nicht, muß die

bestohlene Gruppe ihn am Ende des Monats Mai auslösen (Naturalien!).

All diese Aktivitäten gehen einher mit geselligem Beisammensein. Die Gruppen

versammeln sich, zünden ein Lagerfeuer an und feiern den Beginn des Wonnemonats Mai.

Wer am 1. Mai sehr früh morgens durch Ostfriesland fährt, sieht überall die

bunten Maibäume und davor die noch glimmenden Lagerfeuer.

Osterfeuer:

zur Auswahl zur Auswahl zur Auswahl zur Auswahl

Wie viele Bräuche zu christlichen Festen sind auch zum Osterfest Bräuche

heidnischen Ursprungs übernommen worden, so z. B. das Osterfeuer.

Am Ostersonnabend werden bei einsetzender Dunkelheit überall in Ostfriesland

(und auch anderswo in Deutschland) die Osterfeuer entzündet. Tage vorher

werden Hölzer aus Wald und Garten gesammelt und kurz vor dem Abbrennen

zu riesigen Haufen aufgeschichtet. Auch die Jugendfeuerwehren sammeln

gegen einen kleinen Obolus Anfang Januar die Weihnachtsbäume ein, die

zur Osterfeuerstelle gebracht werden. Die Feuer dienten ursprünglich dazu,

den Winter zu vertreiben und die Helligkeit des Sommers zu beschwören.

Nachbarschaften, Vereine und Gemeinschaften feiern in den Ostertag hinein.

Gerne wird am Rande des Feuers auch gegrillt und mit so manchem

Hochprozentigem wird die Kühle der Osternacht erträglich gemacht.